Ratifizierung der UNESCO-Konvention: ESU gratuliert DSB
Die Anerkennung der europäischen Volksfeste als immaterielles Kulturgut ist seit vielen Jahren ein Arbeitsschwerpunkt der Europäischen Schausteller-Union. Die jüngste Ankündigung der deutschen Regierungsparteien, die UNESCO-Konvention zum immateriellen Kulturerbe möglichst schnell zu ratifizieren, ist daher von der ESU mit großer Freude aufgenommen worden. Die ESU gratulierte dem Deutschen Schaustellerbund zu diesem Erfolg.
Der DSB hatte am 5. September 2011 in Berlin auf Einladung von CDU, CSU und FDP an einem Expertengespräch zur „Nationalen Umsetzung der UNESCO-Konvention zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland“ teilgenommen. Dabei hatten sich alle politischen Vertreter für eine Ratifizierung der UNESCO-Konvention ausgesprochen. Damit stünde einer Aufnahme der traditionellen europäischen Volksfeste in die Liste der immateriellen Kulturgüter der UNESCO nichts mehr im Wege.
Die ESU sieht in der Ankündigung aus Deutschland ein wichtiges Signal für die europäischen Nachbarländer, die Volksfeste in ihrem Land langfristig als immaterielles Kulturgut zu schützen.
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| In Gesprächen mit Europaabgeordneten, wie im Juni 2009 mit der Niederländerin Jeanine Hennis-Plasschaert,setzt sich die ESU für die kulturelle Anerkennung der traditionellen Volksfeste in Europa ein. Von links Vize-präsidentin Nicole Vermolen, Jeanine Hennis-Plasschaert, Präsident Albert Ritter, Marc Weydert, Vizepräsident Franck Delforge und Generalsekretär Jany de Vries. Foto ESU |

