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EU-Kommission fordert neue Maßnahmen für KMU

Europäische schausteller-Union: "Mittelstandspolitik weiter verbessern"

Die EU-Kommission drängt auf weitere Förderungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und fordert weniger Bürokratie. Industriekommissar Antonio Tajani erklärte am 23. Februar 2011 in Brüssel, er wolle weniger Bürokratie und dies könne durch einheitliche Ansprechpartner in den Verwaltungen beschleunigt werden.

Tajani sagte, mehr als 99 Prozent aller Unternehmen in Europa seien Klein- und Mittelbetriebe. Diese Untenehmen beschäftigten über 90 Millionen Menschen und seien die treibende Kraft. Deshalb sei es notwendig, diese Betriebe stark, wettbewerbsfähig und innovativ zu erhalten. Die EU-Staaten müssten rasch handeln, um eine vollständige Umsetzung des „Small Business Act“ (SBA) zu gewährleisten.
Seit 2008 soll der Small Business Act, eine Initiative der Europäischen Union, bürokratische Hürden für kleine und mittlere Unternehmen in der EU senken, Firmengründungen vereinfachen und den Unternehmergeist stärken.

Der SBA hat das Ziel

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die Politik in der EU und in den Mitgliedstaaten generell mittelstands- und unternehmerfreundlicher zu machen,

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die Bedürfnisse von KMU stärker in der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen und das Prinzip „Vorfahrt für KMU“ unumkehrbar auf europäischer und nationaler Ebene in alle Politikbereiche und öffentliche Verwaltungen zu integrieren,
 ♦ das Wachstumspotential von KMU zu stärken.

 

 



EU-Industriekommissar Antonio Tajani will die KMU-Politik forcieren Europas Volksfeste, wie der Urfahraner Markt in Österreich, sind wichtige Wirtschapftsfaktoren.

Künftig sollen nach den Plänen aus Brüssel alle Banken in der Lage sein, Kredite der Europäischen Investitionsbank und die Vergabe von EU-Fördergeld in einem einfachen Verfahren für die Klein- und Mittelbetriebe abzuwickeln.
Industriekommissar Tajani verwies darauf, dass in den meisten EU-Ländern der für die Gründung eines Unternehmens erforderliche Zeit- und Kostenaufwand beträchtlich verringert worden sei. So sei in der EU der durchschnittliche Aufwand für eine GmbH-Gründung von zwölf Tagen und 485 Euro im Jahr 2007 auf sieben Tage und 399 Euro im Vorjahr reduziert worden.

Der Präsident der Europäischen Schausteller-Union, Albert Ritter, erklärte zur Mitteilung der EU-Kommission: „Die kleinen und mittleren Unternehmen in Europa, zu denen auch die Schaustellerbetriebe gehören, sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Sie können helfen, in den nächsten Jahren höheres Wachstum und neue Jobs zu schaffen, weil sie flexibel, innovativ und damit international wettbewerbsfähig sind. Wir fordern, dass das Prinzip ‚Vorfahrt für KMU’ europaweit noch stärker verankert wird. Nur so können die Wettbewerbs- und Wachstumschancen von kleinen und mittleren Unternehmen weiter verbessert werden.“ Schnellere Unternehmensgründungen sowie der leichtere Zugang zu Förderungen und Finanzierungen seien dabei wichtige Vorraussetzungen.