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Chronik der ESU-Kongresse
40. Jubiläumskongress 2018 in Amsterdam

Als die Europäische Schausteller-Union (ESU) im Jahr 1954 in Amsterdam gegründet wurde, konnte wohl niemand ahnen, welche Bedeutung dieser internationale Zusammenschluss nationaler Vereinigungen reisender Schausteller, Freizeitpark- und Circusvereinigungen einmal erhalten würde. Die ESU ist nicht nur eine der ältesten europäischen Berufsorganisationen mit über 70.000 Mitgliedern in 24 nationalen Verbänden, sie leistet vor allem als nichtstaatliche Organisation seit Jahrzehnten anerkannte Arbeit zum Wohle des europäischen Kulturguts Volksfest und des Berufsstandes der Schausteller.

Internationaler Schaustellertreffpunkt

Der Kongress ist das höchste beschlussfassende Arbeitsgremium innerhalb der Europäischen Schausteller-Union. Alle zwei Jahre versammeln sich die Vertreter der nationalen Mitgliedsverbände, um gemeinsam über die Sicherung des Berufstandes und den Erhalt und die Förderung der Volksfeste in Europa zu beraten.
Kern der Generalversammlung sind die Vorstellung und Diskussion der wichtigsten Themen des Präsidiums aus dem aktuellen Geschäftsjahr sowie die Neuwahlen. Neben dem Gesamtpräsidium werden auch die Generalsekretäre, Kassenrevisoren, Fachberater und Fahnenträger neu bestimmt. Weitere Programmpunkte sind die Beratung von Berufs-, Organisations- und Bildungsfragen sowie Berichte der nationalen Mitgliedsverbände.
Eng verknüpft mit der internationalen Schaustellertagung ist stets ein buntes Rahmenprogramm. Denn schließlich soll auf den Kongressen nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert werden.

Das aktuelle ESU-Präsidium auf dem Kongress 2016
in Lissabon mit den Vizepräsidenten Chris Piper,
Charles Senn, Franck Delforge, Nicole Vermolen,
Generalsekretär Steve Severeyns und
Präsident Albert Ritter (v.l.).
39. ESU-Kongress 2016 in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon

Jubiläumskongress in Amsterdam

Im Januar 2018 findet in Amsterdam der 40. Jubiläumskongress der Europäischen Schausteller-Union statt. Die niederländische Metropole ist eng mit der ESU und ihrer Geschichte verbunden. Im Jahr 1954 wurde die ESU in Amsterdam gegründet, 1957 fand dort der 3. Kongress der internationalen Schaustellervertretung statt. (Fotos: ESU)

 

Chronik der Europäischen Schausteller-Union (Teil 1)
Gründung der ESU 1954 in Amsterdam (Niederlande)

Anfangsjahre: Vom 29. bis 30. Januar 1957 treffen sich die
europäischen Schausteller in Amsterdam zum 3. ESU-Kongress.


1. Kongress: 20.-21.01.1955 in Essen (Deutschland)

2. Kongress: 24.-25.01.1956 in Stuttgart (Deutschland)

3. Kongress: 29.-30.01.1957 in Amsterdam (Niederlande), Präsident Peter Lahnstein (Niederlande)

4. Kongress: 22.-23.01.1958 in Kiel (Deutschland), Präsident Peter Lahnstein (Niederlande)

5. Kongress: 27.-29.01.1959 in Lausanne (Schweiz), Präsident Peter Lahnstein (Niederlande)

6. Kongress: 02.-04.02.1960 in Rom (Italien), Präsident Peter Lahnstein (Niederlande)

7. Kongress: 02.-04.02.1961 in Paris (Frankreich), Präsident A. Picardi (Italien)

8. Kongress: 31.01.-02.02.1962 in Hamburg (Deutschland), Präsident P. Paoli (Frankreich)

9. Kongress: 06.-08.02.1963 in Wien (Österreich), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

10. Kongress: 29.-31.01.1964 in Stockholm (Schweden), Präsident Bruno Zentner (Österreich)

11. Kongress: 26.-29.01.1965 in Lausanne (Schweiz), Präsident G. Mansson (Schweden)

12. Kongress: 08.-11.02.1966 in Rom (Italien), Präsident Charles Tissot (Schweiz)

13. Kongress: 14.-20.01.1967 in Hannover (Deutschland), Präsident C. Bruno (Italien)

14. Kongress: 20.-23.01.1970 in Paris (Frankreich), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

15. Kongress: 11.-15.01.1971 in Zürich (Schweiz), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

16. Kongress: 24.-28.01.1972 in Wien (Österreich), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

17. Kongress: 15.-18.01.1973 in Stockholm (Schweden), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

18. Kongress: 14.-18.01.1974 in Hamburg (Deutschland), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

19. Kongress: 20.-23.01.1976 in Rom (Italien), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

20. Kongress: 10.-14.01.1977 in Bern (Schweiz), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

21. Kongress: 16.-20.01.1978 in Amsterdam (Niederlande), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

22. Kongress: 07.-10.01.1980 in Kopenhagen (Dänemark), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

23. Kongress: 08.-11.01.1982 in Düsseldorf (Deutschland), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

24. Kongress: 14.-17.01.1983 in Dublin (Irland), Präsident Max Eberhard (Deutschland)

25. Kongress: 15.-17.01.1984 in Hamburg (Deutschland, Harry Wollenschlaeger (Deutschland)

26. Kongress: 22.-26.01.1986 in Amsterdam (Niederlande), Harry Wollenschlaeger (Deutschland)

 

(Fortsetzung folgt)

   Max Eberhard, langjähriger Präsident der ESU.